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CO2frei-klein

Die neue Version des négaWatt-Szenarios, die vierte, wurde am 25 Januar 2017 in Paris vor 700 Personen präsentiert. Nach dieser Veröffentlichung sind viele Berichte in der französischen Presse erschienen u.a. in der Tageszeitung Le Monde. Diese Geschichte war einige Stunden lang das Hauptthema der Webseite der bekannten französischen Zeitung.

Dieses Szenario zeigt erneut, dass Frankreich problemlos 2050 mit nur erneuerbaren Energien funktionieren kann, das heisst CO2 frei. Also, ja, mit négaWatt verlassen Sie den CO2 produzierenden Sektor dieser Welt (der Satz ist eine Imitation der Schilder die den Eingang der damaligen vier Sektoren des geteilten Berlins 1945-1989 markierten).

Medienkontakt : Philippe Bovet, 079 763 52 23

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Warum négaWatt Schweiz ? Warum dieser Blog ?

Blog vom 05.02.2017

Für 2017 ist der energiepolitische Kalender der Schweiz gut besetzt. Es beginnt am 21. Mai mit der Abstimmung zur Energiestrategie 2050. Ein starkes Thema für Diskussionen. Später wird die Thematik wieder ins Parlament gehen. Dann werden wir falsche und echte Fragestellungen zu hören bekommen: es wird erneut Diskussionen zum Wertverlust der Wasserkraft geben, man wird die deutsche Kohleverbrennung mit dem Zeigefinger anprangern, die Nuklearindustrie wird Mühe haben, ihr Ende und ihre Verantwortung zu akzeptieren, man wird empathisch über eine neue Technologie die 2050 Wunder schaffen wird reden…. und es wird unnötig sein, unsere aktuelle Art und Weise, wie wir mit Energie umgehen zu hinterfragen.

Beinah jeder hat seine eigene Meinung zu Energie. Aber man bekommt selten ein umfassendes Nachdenken und eine vertiefte langfristige Vision zu diesen Fragen. Das Vorgehen von négaWatt (nW) scheint uns das einzige realistische Vorgehen um aus der ökologischen und energetischen Krise rauszukommen, in der wir stecken. Dieses nW Vorgehen besteht aus Suffizienz, Effizienz und erneuerbare Energien (siehe unsere Seiten dazu) – in der die Suffizienz gross geschrieben wird. Sie ist in anderen schweizerischen energetischen Vorgehen und Szenarien abwesend oder optional.

In den kommenden Monaten wird nW Schweiz seine eigene Analyse veröffentlichen. Diese ist oft anders, aber immer treffend und pragmatisch. Sie wird bereichert durch Elemente aus der französischen nW Analyse und deren Netz von Energieexperten. Wir sind überzeugt, dass unser Land, die Schweiz, die Werkzeuge hat, um eine 100% erneuerbare Zukunft aufzubauen, aber es muss jetzt beginnen.

NégaWatt Schweiz wurde 2015 von Philippe Bovet und Amadeus Wittwer gegründet, François Périllon hat sich dazu angeschlossen. Der Verein ist parteipolitisch unabhängig.

Kontakt für die Medien: Philippe Bovet, 079 763 52 23

Im Rahmen des basler Econaturkongress am 27 März 2015 werden wir den Suffizienzteil des negaWatt Szenarios vorstellen. Es wird um 11 Uhr im Rahmen eines Worshop zum Thema Suffizienz mit Greenpeace und der  Schweizerischen Energie Stiftung (SES, Fondation suisse de l’Energie) stattfinden.

Am 31 März 2015 wird Philippe Bovet bei der ETH Lausanne das negaWatt-Szenario erläutern.  Im Rahmen der jährlichen urbanen Werkstatt ”ALPS: prototypes for the alpine city-territory” der Frauprofessor Paola Viganò.

Am 8 Mai 2015 im Rahmen der “alternatives urbaines” wird Philippe Bovet das negaWatt-Szenario vorstellen .