Warum negaWatt ?

Den Begriff „negaWatt“ hat Amory Lovis geprägt, ein amerikanischer Wissenschaftler, der das Rocky Mountain Institutes (RMI) leitet und das Buch ‘Faktor Vier’ mitverfasst hat. négaWatt bedeutet eingesparte Energie. Nach Absprache zwischen Amory Lovins und 12 französischen Energieforscher wurde der Verein négaWatt im September 2001 ins Leben gerufen. Die Idee dabei: wir leben im Energieüberfluss und brauchen keine zusätzlichen Megawatts. Wir benötigen hingegen negaWatts, was mit einer anderen Energiepolitik erreicht werden kann.

negaWatt Frankreich:

Das Ziel von négaWatt Frankreich (nW-F) ist es, eine  Energieanalyse bekannt zu machen, die anders als herkömmliche Szenarien davon ausgeht, dass man die Energienachfrage drosseln kann. nW-F hat die französische Energiepolitik analysiert (Angebot, Nachfrage, Bedürfnisse der Privaten, der  Industrie usw) und ein Energieszenario für Frankreich entwickelt.

Die Prinzipien dieser  Energieanalyse können auf alle entwickelten Länder angewendet werden. Daher sind sie von grossem Interesse für die aktuelle Debatte um die Energiewende in der Schweiz.

Das Prinzip negaWatt:

Das französische negaWattszenario ruht auf drei Pfeilern: Suffizienz, Effizienz und erneuerbare Energien (EE). Die beiden ersten Pfeiler liessen den französischen Energieverbrauch stark sinken und den restlichen Konsum würde man mit EE decken. Schon 2032 könnte Frankreich atomstromfrei sein und 2050 würde unser Nachbarland seinen CO2 Ausstoss um den Faktor 16 reduziert haben. Das Prinzip dieses Szenarios liegt im Trio Suffizienz-Effizienz-EE. Die Suffizienz ist ein aktiver Teil dieser Energiewendeanalyse.

Demnächst bieten wir hier die Zusammenfassung des negaWatt Szenarios auf Deutsch an.

Bis dahin finden Sie die Zusammenfassung auf Englisch hier .